Legenden der mündlichen Überlieferung, mit Mercedes Cano Herrera
1 Stunde
Dienstag, 20. Oktober 2026. Teatro Liceo (Wortsaal). 20:00 Uhr. Freier Eintritt bis zur vollständigen Kapazität. Ungefähre Dauer: 1 Std. Das Wort.
Übermittler und Funktion der Legenden der mündlichen Überlieferung in traditionellen Gesellschaften.
Die Archäologin Mercedes Cano Herrera ist die Gastreferentin des Treffens 'Legenden der mündlichen Überlieferung', einer Veranstaltung, die vom Instituto Castellano y Leonés de la Lengua und dem Stadtrat von Salamanca organisiert wird. Dieses Treffen ist ein Engagement, die reiche mündliche Tradition in Kastilien und León wiederzuentdecken und zu verbreiten, mit Legenden und Geschichten, die in der ländlichen Welt entstanden sind und von Generation zu Generation bis in unsere Tage weitergegeben werden.
María de las Mercedes Cano Herrera war zu Beginn ihrer Karriere Professorin für Vorgeschichte an den Universitäten Complutense und Santiago de Compostela. Sie promovierte 1976 in Vorgeschichte an der Universität Valladolid, wo sie bis zu ihrer Pensionierung im August 2021 Professorin für Sozialanthropologie war; an dieser Universität war sie Koordinatorin des Interuniversitären Doktorandenprogramms für Anthropologie Iberoamerikas bis zu dessen Einstellung mit den neuen Studienplänen und Direktorin des offiziellen Interuniversitären Masterstudiengangs für Anthropologie Iberoamerikas mit den Universitäten Salamanca und León.
Sie hat Feldforschung unter anderem in La Alberca, Kantabrien, Maragatería, Tierra de Campos, Wallmapu ('La Araucanía', in Chile, zusammenlebend mit dem Mapuche-Volk) und im Nordosten Brasiliens durchgeführt. Ihre Forschungsschwerpunkte waren im Wesentlichen sechs: kulturelle Manifestationen des traditionellen Lebens und ihre Integration in aktuelle Gesellschaften; traditionelle Mythologie und Legenden; neue soziale Bewegungen und Machtbeziehungen, mit besonderem Augenmerk auf die Tierschutzbewegung; das Mapuche-Volk und seine Interaktionen mit dominanten sozialen Gruppen; Geschlecht und Verwandtschaft sowie interkulturelle Forschung.
Organisiert von: Fundación Instituto Castellano y Leonés de la Lengua.