Freitag, 16. und Samstag, 17. Oktober 2026. Teatro Liceo. 20.00 Uhr. Preis: 20, 25 und 30 €. Ungefähre Dauer: 1 Std. 50 Min. Theater. Co-Veranstalter: Platea.
Ein Blick von der Brücke von Arthur Miller ist eine Tragödie, die die emotionalen und sozialen Spannungen in einer italoamerikanischen Gemeinde in Brooklyn (New York) in den 1950er Jahren beleuchtet. Das Stück konzentriert sich auf Eddie Carbone, einen Hafenarbeiter, der mit seiner Frau Beatrice und deren Nichte Catherine lebt. Die Ankunft von zwei illegalen Einwanderern, Marco und Rodolfo, löst eine Reihe von Konflikten aus, die Eddies verborgene Leidenschaften und Widersprüche offenbaren. Eddie, anfänglich beschützend gegenüber Catherine, entwickelt eine Obsession für sie, die ihn dazu bringt, Rodolfos Absichten in Frage zu stellen, der eine Romanze mit der jungen Frau beginnt. Mit wachsender Eifersucht und Misstrauen trifft Eddie Entscheidungen, die ihn mit seiner Gemeinschaft und seiner eigenen Moral in Konflikt bringen.
Das Stück gipfelt in einer Tragödie, die die Komplexität von Begierde, Loyalität und Gerechtigkeit aufzeigt. Es behandelt Themen wie die tragischen Folgen unerlaubter Begierde, illegale Einwanderung, den amerikanischen Traum und Familiendynamiken, während es über die Grenzen zwischen Pflicht und Wunsch nachdenkt. Mit einer intensiven dramatischen Erzählweise und zutiefst menschlichen Charakteren bleibt Ein Blick von der Brücke ein emblematisches Werk des zeitgenössischen Theaters. Mit schnellen und harten Dialogen, mit dramatischer Kraft, mit tiefer Menschlichkeit.
Autor: Arthur Miller. Bearbeitung: Eduardo Galán. Regie: Javier Molina (Co-künstlerischer Leiter des Actors Studio New York). Darsteller: José Luis García-Pérez, María Adánez, Ana Garcés, Pablo Béjar, Rodrigo Poisón, Francesc Galcerán, Manuel de Andrés und Pedro Orenes. Co-Veranstalter: Platea.